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Juni 2017 - Diabetesinformationsdienst München - Newsletter

Liebe Leserinnen und Leser,

nach der Diagnose Diabetes stehen für die Betroffenen zunächst medizinische Fragen im Vordergrund.
Doch eine chronische Erkrankung wirkt sich auch auf andere Bereiche des Lebens aus: Muss ich meinen Arbeitgeber informieren? Kann ich meinen Beruf auf lange Sicht weiter ausüben? Bin ich beim Autofahren stärker gefährdet? Was bedeutet die Erkrankung für meinen Versicherungsschutz? Lesen Sie mehr zum Thema ‚Diabetes und Recht‘ in unserem neuen Monatsschwerpunkt.

Im FOKUS: Unser Video im Juni - Erhöhtes Krebsrisiko als Folge von Diabetes und Übergewicht
Krebsvorsorge spielt bei Diabetes eine große Rolle: die Stoffwechselstörungen, die zu Übergewicht und Typ-2-Diabetes führen, können auch das Krebsrisiko beeinflussen. Im Video-Interview: Prof. Dr. Stephan Herzig, Institut für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum München: Typ-2-Diabetes und Folgen – Krebsrisiko.

Nachstehend finden Sie wie gewohnt unsere Nachrichten des vergangenen Monats.

Ihr Team des Diabetesinformationsdienstes München

 

Inhaltsverzeichnis

 

1.     Aktuelle Nachrichten aus der Allergieforschung

2.     Alte Wirkstoffe in neuem Licht

3.     Zuviel Fett befeuert chronische Entzündung im Körper

4.     Übergewicht vermeiden, Darmkrebs vorbeugen

5.     Im FOKUS: Erhöhtes Krebsrisiko als Folge von Diabetes und Übergewicht

6.     Typ-2-Diabetes: Schicksal oder Eigenverantwortung?

7.     Schrott aus der Darmflora schützt gegen Diabetes

8.     Fünf Empfehlungen für gesunde Ernährung – wissenschaftlich geprüft

9.     Insulin aus dem Bauchfell

Aktuelle Nachrichten aus der Allergieforschung

 

Seit April ist der neue Allergieinformationsdienst des Helmholtz Zentrums München online. Nutzen Sie das Newsletter-Angebot und erhalten Sie kostenfrei aktuelle, wissenschaftlich geprüfte und unabhängige Informationen aus allen Bereichen der Allergieforschung und Allergologie in verständlich aufbereiteter Form.

 

In Kürze gibt der Allergieinformationsdienst den ersten Newsletter mit aktuellen Nachrichten aus Forschung und Medizin heraus. Dieses... weiter

 

Alte Wirkstoffe in neuem Licht

 

Dass Diabetes und Krebs sich gegenseitig beeinflussen und zum Teil sogar auslösen, gilt mittlerweile als gesichert. Zwei aktuelle Studien machen nun Hoffnung, dass die eingesetzten Wirkstoffe sich teilweise umgekehrt auf die jeweils andere Krankheit auswirken können.

 

Dank großer Bevölkerungsstudien können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heutzutage den Zusammenhang zwischen Diabetes und Krebs immer besser erklären. Das zeigt auch die aktuelle Ausgabe unserer Videoreihe „Im Fokus“: weiter

 

Zuviel Fett befeuert chronische Entzündung im Körper

 

Entzündungsreaktionen im Fettgewebe können eine Reihe von Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Gefäßschäden, und auch Krebsentstehung begünstigen. Wissenschaftler der Universität Ulm fanden nun heraus, dass das Hormon Neuropeptid FF helfen kann, entzündungsbedingte Gewebeschäden zu verhindern. Die Autoren sehen darin neue Ansatzpunkte zur Bekämpfung der Folgen von starkem Übergewicht.

 

Die Fresszellen des Immunsystems, sogenannte Makrophagen, patrouillieren ständig durch die verschiedenen Gewebe des Körpers und entsorgen Krankheitserreger und Zellabfälle, die bei Stoffwechselprozessen anfallen. Bei stark erhöhtem Fett-Anteil und damit verbundenen freigesetzten Substanzen im Körper stoßen die Ordnungshüter an... weiter

 

Übergewicht vermeiden, Darmkrebs vorbeugen

 

Mehr als 300 Gramm zusätzliches Körpergewicht pro Jahr steigern bei Erwachsenen das Risiko für Darmkrebs, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Daten machen deutlich, wie wichtig es ist, auch im Alter einen gesunden Lebensstil zu pflegen und nicht übermäßig an Körperfett zuzunehmen.

 

Krebsvorsorge spielt bei Menschen mit Diabetes eine große Rolle, denn die Stoffwechselstörungen, die zu Übergewicht und Typ-2-Diabetes führen, können auch Risiko für diese Folgeerkrankung beeinflussen. Das zeigt auch die aktuelle Ausgabe unserer Videoreihe „Im Fokus“: weiter

 

Im FOKUS: Erhöhtes Krebsrisiko als Folge von Diabetes und Übergewicht

 

Krebsvorsorge spielt bei Diabetes eine große Rolle: die Stoffwechselstörungen, die zu Übergewicht und Typ-2-Diabetes führen, können auch das Krebsrisiko beeinflussen. Entzündungsreaktionen im Fettgewebe, oder erhöhte Spiegel verschiedener Hormone wie Insulin oder Leptin können die Tumorentwicklung fördern.

 

Das Zusammenspiel von Diabetes und Krebs ist sehr komplex. Viele Faktoren spielen eine Rolle und beide Krankheitsbilder können sehr verschiedene Ausprägung zeigen. Die Zusammenführung der Daten von zahlreichen Patienten deckt größere Zusammenhänge auf: Große Bevölkerungsstudien geben Hinweise darauf, dass die Zuckerkrankheit... weiter

 

Typ-2-Diabetes: Schicksal oder Eigenverantwortung?

 

Ist Diabetes vom Typ 2 wirklich eine chronische und unweigerlich fortschreitende Erkrankung? Aktuelle Studien zeigen, dass bereits ein gesunder Lebensstil und eine vorübergehende Einnahme von Medikamenten den Blutzuckerspiegel auf Dauer normalisieren können.

 

Eine kanadische Forschergruppe verordnete Männern und Frauen mit einem Langzeitblutzuckerwert HbA1c von 7,5 bis 8,5 Prozent, bei welchen in den letzten drei Jahren Diabetes vom Typ 2 diagnostiziert wurde, eine intensive „Stoffwechsel-Kur“ über einen Zeitraum von 16 Wochen. Die Therapie... weiter

 

Schrott aus der Darmflora schützt gegen Diabetes

 

Vergessen Sie Präbiotika! Postbiotika sind der neue Trend, zumindest wenn man einer neuen Studie aus Kanada glaubt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten in ‚Cell Metabolism‘ über einen Wirkstoff, der von Bakterien der Darmflora stammt. Er soll davor schützen, dass sich aus Übergewicht ein Diabetes entwickelt.

 

Die Anzahl von Menschen mit starkem Übergewicht, auch Adipositas genannt, hat hierzulande in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. Etwa jede und jeder Vierte in Deutschland ist stark übergewichtig. Experten sprechen längst von einer Epidemie. Eine der häufigsten... weiter

 

Fünf Empfehlungen für gesunde Ernährung – wissenschaftlich geprüft

 

Wer sich gesund ernähren oder abnehmen möchte, sollte lieber an den klassischen Mahlzeiten Frühstück, Mittagessen, Abendessen festhalten und auf den Snack zwischendurch verzichten. Denn ständige, unregelmäßige Nahrungszufuhr kann dem Herzkreislaufsystem und dem Stoffwechsel schaden. Zu diesem Schluss kommt die American Heart Association in einem ‚Scientific Statement‘.

 

Die Essgewohnheiten der Menschen in Industrieländern haben sich geändert – anders als noch vor einigen Jahrzehnten spielen die drei Hauptmahlzeiten keine so große Rolle mehr im Tagesablauf. Essen ist an jeder Straßenecke verfügbar und der ‚kleine‘ Hunger kann unkompliziert und schnell gestillt werden. Aber ist diese moderne Art... weiter

 

Insulin aus dem Bauchfell

 

Ärzte haben einer Patientin mit langjährigem Typ-1-Diabetes Zellen aus der Bauchspeicheldrüse eines Spenders eingesetzt. Dort im Bauchfell-Gewebe übernahmen diese sogenannten Langerhans-Inseln die Funktion der Bauchspeicheldrüse und produzierten Insulin. Entsprechend stabilisierte sich der Blutzucker und die Patientin konnte zwölf Monate lang auf Insulin-Spritzen verzichten. Über diese Ergebnisse einer US-amerikanischen Pilotstudie berichten Diabetologen im ‚New England Journal of Medicine‘.

 

Bei einer Inselzelltransplantation werden die aus Bauchspeicheldrüsen verstorbener Spender isolierten Langerhans-Inseln bisher meist über die Pfortader in die Leber des Empfängers eingebracht. Die Leber – als lebenswichtiges Organ – ist... weiter

 


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